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Glossar

Als Service bieten wir Ihnen einige wichtige Schlagworte unserer Branchen mit Erklärung an. Hierfür einfach auf den jeweiligen Buchstaben klicken.

A

Absender
schließt in eigenem Namen den Frachtvertrag mit dem Frachtführer ab.

Abtretung
(Zession) Übertragung einer Forderung durch einen Vertrag von dem bisherigen Gläubigern. (Zedent) auf einen neuen Gläubiger (Zessionar)

ADSp
Allgemeine Deutsche Spediteurbedingungen

Air Waybill (AWB)
Luftfrachtbrief; Er enthält Informationen über den Abschluss und Inhalt eines Frachtvertrages im Luftverkehr und übernimmt die Funktionen der Empfangsbestätigung durch den Carrier, des Warenbegleit- und Sperrpapier sowie der Auslieferungsquittung für den Empfänger. Form und Inhalt des AWB sind durch das Warschauer Abkommen, das Haager Protokoll sowie durch die IATA-Beförderungsbestimmungen geregelt.

ATD
Tatsächliches Abfahrtsdatum (Actual Time of Departure)

Auftragsabwicklung
Datenmäßige Bearbeitung und Kontrolle der Aufträge vom Zeitpunkt der Auftragsaufgabe beim Kunden bis zur Ankunft der Sendungsdokumente und Rechnungen beim Kunden ("Paperwork").

Akkreditiv
bei internationalen Warenlieferungen ist das Dokumentakkreditiv eine übliche Form der Abwicklung des Zahlungs u.-Kreditverkehrs. Es ist die Anweisung eines Käufers an seine Bank, eine Zahlung eines bestimmten Betrags gegen Vorlage z.B B/L, Versicherungszertifikat, Ursprungszeugnis vorzunehmen.

Abwicklungskosten
(handling charge) Nebenkosten im Zusammenhang mit der Realisierung eines Transports, z.B Kosten der Vorführung beim Zoll

Ausfuhranmeldung
Anmeldung von Waren, die ins Ausland verkauft werden sollen, beim Hauptzollamt des Zollbezirks, in dem ein Unternehmen seinen Hauptsitz hat.

B

Bafa
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Befrachter
Vertragspartner des Verfrachters ( Seefrachtführer). Befrachter entspricht dem Absender

BGL
Bundesverband GÜKV, Logistik und Entsorgung

Begleitpapier
Dokument zur Identifizierung der Lieferung

Beilader
Spediteur, der für eine bestimmte Relation keine eigene Sammelladung zusammenstellt, sondern das von ihm gesammelte Gut in den Sammelgutverkehr eines anderen Spediteurs einbringt.

Blocklager
Die Lagereinheiten stehen nicht im Direktzugriff, sondern hintereinander und aufeinander.

Bordero
Verzeichnis der Sendungen in Sammelladungen, das Informationen zur Behandlung der Sendung bis zur Auslieferung enthält.

Bulk Shipment
Transport von Massengut

C

Carrier
Frachtführer

CEMT
Dieser besteht aus den europäischen Staaten der OECD sowie einigen ost- und südosteuropäischen Staaten. Der Güterverkehr innerhalb des CEMT-Raumes ist durch ein System von Genehmigungen geregelt.

CFR
Cost and Freight, Kosten und Fracht (Incoterm) Die Transportkosten werden vom Verkäufer bis zum Bestimmungshafen getragen, aber die Gefahren gehen wie bei FOB über. Der Verkäufer macht die Ware zur Ausfuhr frei.

CIF
Cost, Insurance, Freight, Kosten, Versicherung Fracht (Incoterm) Diese Regelung entspricht CFR, wobei der Verkäufer die Seetransportversicherung gegen die vom Käufer zu tragenden Risiken abzuschließen hat und sie auch bezahlen muss.
ACHTUNG: Oft schließt der Verkäufer eine Versicherung mit Mindestabdeckung ab. Wenn der Käufer eine höhere Deckung wünscht, muss dies im Kaufvertrag vereinbart sein oder er muss eine Zusatzversicherung abschließen.

CIP
Carriage and Insurance paid to, Frachtfrei versichert (Incoterm) Dieser Incoterm entspricht CPT, allerdings muss der Verkäufer die Transportversicherung ab Übergabe an den ersten Frachtführer besorgen und bezahlen.

CMR
Convention Marchandise Routiere, Vereinbarungen im internationalen Straßengüterverkehr, regelt Verantwortlichkeiten und Haftung

CPT
Carriage Paid To, Frachtfrei (Incoterm) Der Verkäufer trägt die Transportkosten bis zum im Vertrag genannten Bestimmungsort. Der Verkäufer trägt das Transportrisiko zur bis zur Übernahme an den ersten Frachtführer. Der Verkäufer macht die Ware zur Ausfuhr frei.

Cross-Docking
Methode um den Aufwand für Umschlagvorgänge zu minimieren. Die Waren werden bereits beim Versand empfängerbezogen vorkommissioniert. Am Umschlagplatz kann die Ware dann ohne weitere Ein-/Auslagerungen direkt weiterversandt werden.

D

DES
Geliefert ab Schiff - Der Verkäufer hat dem Käufer die Ware im Bestimmungshafen zur Verfügung zu stellen und zur Ausfuhr freizumachen. Der Verkäufer hat die Transportkosten und -risiken bis zur Verladung zu tragen.

DEQ
Geliefert ab Kai -  Wenn die Parteien wünschen, dass der Verkäufer zusätzlich die Kosten und das Risiko der Entladung trägt, sollte diese Klausel gewählt werden. NEU: Der Käufer übernimmt die Importfreimachung. Bisher musste der Verkäufer die Ware zum Import freimachen.

DDU
Geliefert unverzollt - Der Verkäufer liefert dem Käufer die Ware unverzollt und nicht entladen an den genannten Bestimmungsort. Ab dann gehen die Kosten und Risiken des Transports über.

DDP
Geliefert verzollt - der Verkäufer hat das Transportrisiko und die Transportkosten bis zum benannten Bestimmungsort zu tragen. Er kommt auch auf die Freimachung zur Einfuhr auf, d.h. er trägt auch die Einfuhrabgaben des Bestimmungslandes

Disposition
Organisationseinheit verantwortlich für den termin- und mengengerechten Warenbezug

Distributionscenter
Ort, an dem Ware gelagert und umgeschlagen sowie kunden- bzw. auftragsspezifisch zusammengestellt wird

Distributions-Logistik
Logistik-Dienstleistungen im Zusammenhang mit Versandvorbereitung; Kommissionierung, Verpackung, Adressierung/Auszeichnung, Belabelung, Konfektionierung und Verladung

E

Eingangsschein
Warenbegleitschein, welcher die Lieferung spezifiziert

Einwegpaletten
Paletten die nur für einen Transport verwendet werden und danach vom Empfänger entsorgt werden müssen.

Embargo
Verbot der Ausfuhr von bestimmten Gütern in bestimmte Länder aus nationaler Sicherheit.

Europoolpalette
Durch die europäische Transportunternehmen genormte Ladungsträger (800 x 1200 mm)

EXW
Ex Works (...named place) - ab Werk (...Name des Ortes)
"Ex Works" bedeutet, dass der Verkäufer nur dafür zuständig ist, die Waren dem Käufer auf seinem Grundstück oder einem anderen benannten Platz zur Verfügung zu stellen. Er ist weder verantwortlich für die Exportverzollung noch für das Beladen. (Incoterm)

F

FCA
Free carrier, Frei Frachtführer (Incoterm) Der Verkäufer muss die Ware bis zum vereinbarten Ort liefern und zur Ausfuhr freimachen. Er trägt bis zu diesem Ort alle Risiken und alle Kosten, die mit dem Transport verbunden sind. NEU: Wenn der vereinbarte Ort beim Verkäufer liegt, muss er die Ware verladen. Bisher hing dies von der Transportart ab.

FCL-FCL
Container wird vom Lager des Versenders bis zum Empfänger befördert, wo er ausgepackt wird

FCL-LCL
FCL Container wird vom Lager des Versenders bis zum Löschhafen befördert, wo er ausgepackt wird. Ein Versender - mehrere Empfänger

FOB
Free On Board, Frei an Bord (Incoterm) Der Übergang von Transportkosten und - risiken findet an der Ladekante des Schiffes (Reling) im benannten Verschiffungshafen statt. Der Verkäufer muss die Ware zur Ausfuhr freimachen.

Forwarder
Spediteur

Fracht
Jedes lebende oder tote Gut, das ein Transportunternehmer kraft Vereinbarung mit dem Versender zur Beförderung übernimmt.

Frachtbrief
Vom Absender ausgestellte Warenbegleitpapiere

Frachtführer
Führt den Transport von Gütern zu Land, zu Wasser und zu Luft aus.

Frachtvertrag
Gegenstand des Frachtvertrages sind die Übernahme, der Transport und die Auslieferung der zu befördernden Gütern an den Empfänger gegen Zahlung des Beförderungspreises.

Frankatur
Die Bestandteile des Beförderungsvertrages, die zwischen Auftraggeber und Beförderer festlegen, wer die Kosten für die Beförderung einer Sendung trägt.

Frei Haus
Käufer einer Ware übernimmt die Kosten, nicht aber das Risiko des Transports.

Fuhrpark
Gesamtheit der betriebseigenen Fahrzeuge

G

Gefahrenübergang
Übergang des Transportrisikos vom Verkäufer auf den Käufer bei der Aufteilung der Transportkosten zwischen Käufer und Verkäufer

Gefahrgut (RID/ADR)
Gefahrgüter sind Güter, die eine Gefahr für Menschen, Tiere und Umwelt darstellen können. Gefahrgüter sind im Gefahrgütertarif bzw. im ADR (Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung von Gefahrgütern auf der Straße) genannt.
Bei der Beförderung von Gefahrgütern sind die in den beiden zuerst genannten Rechtsvorschriften enthaltenen Bedingungen zu beachten.

General cargo
Stückgut

Gitterboxpalette
Holzpalette mit aufgesetzten bzw. aufgeschraubten Stahlrahmenkonstruktion

Grenzüberschreitender Verkehr
Warenverkehr über Landesgrenzen hinweg unter Beachtung der Zollbestimmungen

Güterbeförderung
Transport von Produkten

Güterwagen
Wagen zur Beförderung von Gütern. Neben dem Container gibt es noch folgende "klassische" Behältnisse:
Offener Behälter: An den Seitenwänden geschlossener und nach oben hin offener Behälter. Ladeplattform: Flachwagen
Planenpritsche: Behälter, der oben und auf den beiden Längsseiten mit einer Plane bedeckt ist (wird z. B. für Holztransporte verwendet).
Rungenpritsche: Ladeplattform (Flachwagen) mit Stehern (als Befestigungsmöglichkeiten für Ladegut).
Sammelbehälter: Behältnis für unterschiedliche Güter.
Schiebewandgüterwaggons: Behälter mit Schiebewand - gut geeignet für hochwertige Güter.
Silobehälter: ähnlich runde Form wie Tankbehälter; wird vor allem für landwirtschaftliche Güter verwendet.
Tankbehälter: Behälter zur Beförderung von Flüssiggut.

H

Hochregallager
Lagerfläche mit Regaleinrichtungen, Die einzelnen Regale sind durch Gänge voneinander abgetrennt. Die für Hochregallager typische Einordnung der Materialien ist die chaotische Lagerung, wobei jedes neu ankommende Quant auf einem vom System ausgewählten freien Platz abgelegt wird.
Dies führt gegenüber der Festplatzlagerung zu einer besseren Raumausnutzung.

HUB and SPOKE System
Umschlagsplätze an Hauptverkehrswegen zur Warenübergabe an regionale Verteiler, Hub – Nabe, Spoke - Speiche

Huckepackverkehr
Kombinierter Ladungsverkehr

I

Incoterms
International Commercial Terms, Internationale Regeln für die Auslegung der handelsüblichen Vertragsformeln

intermodal
Kombination unterschiedlicher Verkehrsträger

Intermodale Transporteinheit (ITE)
Container, Wechselaufbauten, Sattelanhänger, die für den Intermodalen Verkehr geeignet sind

Intermodaler Verkehr
Transport von Gütern in ein und derselben intermodalen Transporteinheit oder demselben Straßenfahrzeug mit zwei oder mehreren Verkehrsträgern, wobei immer die ganze Ladeeinheit, nie jedoch das transportierte Gut umgeschlagen wird.

Inventur
Aufnahme einer bestimmten Menge von Lagerplätzen in einem Lagertyp an verschiedenen, beliebig ausgewählten Tagen im Geschäftsjahr. Vorteile: Der zeitliche Aufwand konzentriert sich nicht auf einen bestimmten Stichtag, sondern verteilt sich auf das ganze Jahr (bessere Arbeitsteilung im Lager).
Inventuraktionen können in Zeiten mit Leerläufen gestartet werden. Permanent durchgeführte Inventuraktionen geben ständig Auskunft über die Übereinstimmung zwischen dem Lager- und dem Buchbestand.

J

Just-In-Time
Wirtschaftliches Konzept der Geschäftstätigkeit mit dem Ziel Anlieferung, Fertigung erst bei Bedarf. Erfordert hohe Termintreue

K

Kabotage
Das Recht innerhalb eines fremden Staates Güter zu befördern. Frachtführer die in einem EU-Land niedergelassen sind dürfen ohne Einschränkung Waren innerhalb eines anderen Mitgliedstaates befördern. Frachtführer haftet nach den jeweiligen innerstaatlichen Haftungsbestimmungen

Kolli
Frachtstück, kleinste (Verpackungs-)Einheit einer Warenlieferung

Kombinierter Ladungsverkehr (KLV)
Intermodaler Verkehr, bei dem der überwiegende Teil der in Europa zurückgelegten Strecke mit der Bahn, Binnenschiff oder Seeschiff bewältigt und der Vor- und Nachlauf auf der Straße so kurz wie möglich gehalten wird.

Kombinierter Verkehr
Siehe Intermodaler Verkehr

Kombiverkehr
Kombination unterschiedlicher Verkehrsträger

L

Ladeeinheit
Transportgut, dass z.B. gebündelt oder durch Verwendung auf Paletten oder Containern gebildet wird.

Ladegutsicherung
Zweckmäßige Fixierung auf dem Ladungsträger um Beeinträchtigungen der Produkte auszuschließen und vor qualitätsmindernden Umwelteinflüssen zu schützen

Lademeter
Der Lademeter bezieht sich auf einen Meter Ladefläche über die Innenbreite des LKWs.

Laderampe
Plattform zur ebenerdigen Be- und Entladung von Transportmitteln

Lager-Logistik
Dienstleistungen im Bereich des Lagerwesens, wie Lagerbewirtschaftung (Lagerung im multifunktionalen Logistik-Center sowie Errichten und/oder Betreiben eines Lagers am Firmenstandort), Qualitätsmanagement, Retouren-Logistik, Verpackungslösungen, Kommissionierung, Konfektionierung, Assemblingtätigkeiten und des Bestandsmanagements.

Lagerumschlag
Verhältnis von Jahresverbrauch oder -umsatz zu Lagerbestand

Lieferavis
Zusage des Liefertermins für eine bestimmte Menge bestellter Ware von einem Lieferanten

Lieferfrist
Zeitspanne zwischen Bestellungseingang und Ablieferung der Ware beim Kunden

Lieferpapiere
Geben Auskunft über die Lieferung bzw. Abholung der Ware

Logistik
Planung, Ausführung und Kontrolle von Material-, Informations-, Werte-, Personen- und Energieflüssen.

Luftfrachtbrief
Vertragsdokument für Luftfrachtbeförderungen

M

Maut
Maut ist ein aus dem gotischen mota (Zoll) abgeleiteter Name für Zoll (Abgabe). Der Begriff beschreibt das Bezahlen einer Gebühr für die Nutzung von z.B. Straßen, Brücken, Autobahnen und Tunneln.

Multimodaler Transport
Transportkette, bei der eine Ladeeinheit ohne Umschlag des Transportgutes zwischen verschiedenen Verkehrsträgern (engl.: modes) wechselt.

Intermodaler Verkehr
Transport von Gütern in ein und derselben Ladeeinheit oder dem selben Straßenfahrzeug mit zwei oder mehreren Verkehrsträgern, wobei ein Wechsel der Ladeeinheit aber kein Umschlag der Güter selbst erfolgt.

Multiple Sourcing
Mehrlieferantenprinzip: Beschaffungsstrategie, bei der ein Unternehmen die gleichen Roh-, Hilfs- oder Betriebsstoffe von mehr als einem Lieferanten bezieht.

N

Nabe-Speiche-System
Ein zentraler Umschlagspunkt in einer Region (Nabe) bedient eine definierte Anzahl von Bedarfspunkten, Verkehre zwischen den Bedarfspunkten entfallen. Dadurch reduziert sich die Zahl der möglichen Verkehrsverbindungen und Größendegressionseffekte können genutzt werden.

Nachlauf
Umschlag, evtl. Lagerung und Zustellung samt Verzollungsleistungen ab dem Bestimmungsbahnhof des Schienentransportes per LKW

O

On-Site-Logistics
Werkslogistik, Abwicklung der innerbetrieblichen Waren- und Materialbewegungen

Outsourcing
Ausgliederung/Fremdvergabe von Aufgaben, die nicht zu den Kernsegmenten der Unternehmenstätigkeit zählen.
Herauslösung einer oder mehrerer Funktionen (z. B. EDV, Instandhaltung, Verpackung, Transport, Lagerhaltung) aus einem bisher integrierten Wirtschaftsgebilde (Firma) an eine andere rechtliche Einheit (Firma mit unterschiedlichen Eigentümern).
Logistikbereich: variabler Einsatz der Logistikressourcen, d. h. Loslösung von starren Ressourcen (betrifft sowohl Eigenfuhrpark und Eigenlager als auch fixe, langfristige Vertragsbindungen an Dritte) hin zum Zukauf voll variabler Dienstleistungen von autorisierten und leistungsfähigen Logistikdienstleistern.
Ziel: Ausschöpfen von Rationalisierungspotential durch Konzentration auf das Kernsegment der Unternehmenstätigkeit.

P

Palette
Stapelbare Lademittel (Mehrweg oder Einweg!) zur Zusammenfassung von Gütern zu einer Ladeeinheit. Sie kann beispielsweise mit Gabelstaplern unterfahren und bewegt werden. Es werden Paletten ohne und mit Seitenaufbauten (Flachpaletten oder Boxpaletten) eingesetzt.

Pick & Pay-System
Kommissionierung von Aufträgen, bei denen die einzelnen Positionen direkt in einen Versandkarton/Versandbehälter kommissioniert werden

Pick by Voice
Belegloses Kommissioniersystem unter Verwendung von Sprachsteuerung

Pick-to-Belt
Kommissionierprinzip, bei dem aus dem Fach entnommene Artikeleinheiten direkt auf ein Abförderband gelegt werden

Pick-to-Box
Kommissionierprinzip, bei dem Artikeleinheiten auf Tablaren abgelegt und in Gestellen (Boxen) eingeschoben sind, um für eine automatische Kommissionierung über Tablartechnik zur Verfügung zu stehen.

Pick-to-Light
Kommissionierprinzip, bei dem mit Hilfe einer Anzeige das Fach gekennzeichnet ist, aus dem der Artikel entnommen werden soll.

POP
Paperless-Order-Picking-System (s. belegloses kommissionieren)

Q

Quant
Bestand eines Artikels auf einem Lagerplatz
(z. B.: Schachteln mit roten Bleistiften und blauen Kugelschreibern, die zwei verschiedene Materialnummern aufweisen, werden auf demselben Lagerplatz gelagert. In diesem Fall kommen auf dem Lagerplatz zwei Quants vor.)

QR
Quick Response, Bestellsysteme mit hoher Reaktionsfähigkeit durch artikelgenaue Strichcodeauszeichnung

QTW
Quertransportwagen

Quereinlagerung
Stellrichtung der Paletten im Regal: Längsseite zum Gang

Quick Response
Bestellsysteme mit hoher Reaktionsfähigkeit durch artikelgenaue Strichcodeauszeichnung

R

Rollkarte
Eine Rollkarte ist eine Liste über die im Nachlauftransport vom Lkw-Fahrer anzufahrenden Entladestellen/Empfänger

Roll on / Roll off
Umschlag, bei dem Fahrzeuge, Container, Wechselbehälter ins Schiff gerollt werden.

S

Sammelgutverkehr
Ist das Sammeln von Einzelsendungen (Stückgütern), das Zusammenfassen zu einer Sammelladung sowie die Verteilung der Einzelsendungen an die Empfänger.

Sammelladung
Zusammenfassung von mehreren Ladeeinheiten zu einem Sammeltransport

Sammeltransport
Die Waren werden von in einer Sammelfahrt von mehreren Lieferstellen abgeholt und zu einer Empfangsstelle gebracht.

Sattelanhänger
(Auch Trailer oder Semi-Trailer)
Ein motorloses Fahrzeug (Anhänger) für den Gütertransport, das an ein Sattelzugfahrzeug angekoppelt werden kann. Eine Adaptierung der Sattelanhänger für die Verwendung im Intermodalen Verkehr kann erforderlich sein.

Spediteur
Kaufmann, der gewerbsmäßig die Besorgung von Gütertransporten durch Frachtführer oder durch Verfrachter von Seeschiffen für Rechnung eines anderen in eigenem Namen übernimmt.

Spedition
Unternehmen, dass gewerbsmäßig die Besorgung von Gütertransporten durch Frachtführer oder durch Verfrachter von Seeschiffen für Rechnung eines anderen in eigenem Namen übernimmt.

Speditionsabwicklung
Auftragsabwicklung für Speditionsaufträge

Stahlcoils
Spezialausdruck für die Form bzw. Einheit, in der Stahl transportiert wird

Stückgut
Als Stückgut bezeichnet man Güter, die nach Menge, Rauminhalt und Gewicht von kleinerem Umfang sind, stückweise befördert werden und mit den üblichen Fördermitteln bewegt werden können.

Supply Chain Management
bezieht sich auf interne und externe logistische Prozesse eines Unternehmers (z.B. Vorsorgung, Entsorgung, Recycling)

Stripping
Auspacken eines Containers

Stuffing
Beladen eines Containers

T

Tara
Bezeichnung für das Gewicht der Verpackung einer Ware

Teilladung
Besteht aus Einzelsendungen

Temperaturgeführte Logistik
Temperaturgeführte Lager-Logistik: Lagerung in klimatisierten Lagerbereichen mit permanenter Temperaturüberwachung. Temperaturgeführte Transport-Logistik: Beförderung von Gütern in isolierten mit Kühlgeräten ausgestatteten Thermo-Güterwagen und LKWs.

TIR
transport international de merchandises par la route bzw. transport international routier

Tracking & Tracing
Durchgängig funktionierendes Verfolgen und Steuern der Waren, Ladeeinheiten und Ladungen von der Herstellung bis zum Verkaufspunkt; Tracking: jederzeitige Standortbestimmung im Lager und über die gesamte Transportkette Tracing: Verlauf einer Sendung im nachhinein rückverfolgbar wesentlicher Vorteil, wenn Recall- Aktionen notwendig werden.

TEU
Twenty foot equivalent = Maßeinheit für Lager, Umschlag und Transportkapazitäten auf Basis eines 20 Fuß Containers. 2 TEU = 1FEU = 40 Fuß Container

U

Umlaufkommissionierung
Die zu kommissionierende Ware wird auf horizontal oder vertikal umlaufenden Gestellen zum Rüster gebracht.

Umschlag
Wechsel von Intermodalen Transporteinheiten zwischen zwei Verkehrsträgern

Umschlagslager
Kurzfristige Aufnahme von Gütern zwischen Umschlag von einem Transportmittel auf ein anderes. Transportorientierte Bewegungsprozesse dominieren über Lagerprozesse, Ziel: hohe Umschlaggeschwindigkeit

V

Verzichtskunde
Der Kunde des Spediteurs verzichtet auf den Versicherungsschutz des Gutes während des Transportes.

Vorlauf
Zulauf zum Versandbahnhof des Schienentransportes per LKW samt Umschlag vom LKW auf den Waggon oder auch per Schiene aus dem europäischem Ausland.

W

Warehousing
Überbegriff über folgende logistische Tätigkeiten: Bestellmanagement, Wareneingang, Bestandsmanagement, Kommissionierung, Warenausgang und Retourenmanagement

Warenausgang
Warenbewegung, mit der eine Materialentnahme oder -ausgabe, ein Materialverbrauch oder ein Warenversand an einen Kunden gebucht wird. Ein Warenausgang führt zu einer Minderung des Lagerbestandes. Warenabgabe an Empfänger (Bewegungsprozess).

Wareneingang
Warenbewegung mit welcher der Erhalt von Waren von einem externen Lieferanten oder aus der Produktion gebucht wird. Der Wareneingang führt zu einer Erhöhung des Lagerbestandes. Teiltätigkeiten: Abladen, Identifizieren, Kontrolle, Bewegungsprozess: möglichst kurze Aufenthalte

Wechselbrücke
Wechselbrücken sind auswechselbare Behälter, genormt, abstellbar, auf- und absetzbar ohne weitere ortsfeste technische Hilfsmittel.

Z

Zolllager
Lagerung von unverzollten Waren unter amtlichem Zollverschluss

Zollgutumwandlung
Freigabe des aus dem Ausland eingeführten Gutes zur Weiterverwendung im Inland

Zwischenlager
Als Zwischenlager bezeichnet man in der Regel ein temporäres Lager zur zeitlichen Überbrückung von zwei aufeinander folgenden Prozessschritten.